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Philosophischer Salon, Seminare & Kurse

Sonstiges Portfolio

Kunst von Christa Manz-Dewald
Kunst von Christa Manz-Dewald

Philosophischer Salon im Budde-Haus

Ab Januar 2018 wird im Budde-Haus Leipzig (Lützowstraße 19) regelmäßig ein Philosophischer Salon stattfinden. Weitere Informationen demnächst...

"Das Lernen allein genügt nicht, sondern man muss auch die Gewöhnung hinzunehmen und dann die Übung."

 

(Epiktet)

Kleines philosophisches Seminar

Meine Seminare finden ein mal im Quartal in überschaubarer Runde (maximal acht Teilnehmende) und in angenehmer Umgebung statt. Sie dauern in der Regel drei Stunden.

In jedem Seminar stelle ich ein bestimmtes Thema vor – verbunden mit der Einladung, Ihre Gedanken oder Fragen zu formulieren. Im Mittelpunkt meiner Sophinare stehen nicht nur die Wissensvermittlung und Ihre Vertiefung in das Thema, sondern auch die Entwicklung von Kompetenzen der Erfahrung, des Handelns und Leidens, der Kommunikation und der Kritik. Es geht um den interaktiven Erwerb und Austausch von Wissen und Erfahrung sowie das Fördern des eigenen Denkvermögens - oder anders:

Wir wollen gemeinsam philosophieren.

Termine für 2018 demnächst...

 

Ort: Neue Wege gehen, Dufourstraße 2, 04107 Leipzig.

Preis: 50 €, ermäßigt (z.B. Studierende) 25 €; Schnupperangebot (erste Teilnahme) nur 25 €, ermäßigt 15 €. Da die Teilnehmerzahl eng limitiert ist, bitte ich um verbindliche Zusagen.

Jetzt anmelden:

Per Mail, über Xing oder einfach anrufen: 0341 9938 9291


Weitere Termine und Themen 2018 (13.00-16.00 Uhr)

Letzte Seminare:
Moral und Gesellschaft

Was soll eigentlich Moral in der heutigen pluralen Gesellschaft? Wie soll Moral funktionieren, wenn es die eine Wahrheit – so eine verbreitete Auffassung – gar nicht gibt und verschiedene Moralvorstellungen ständig aufeinandertreffen?

Hat Moral eigentlich Platz in solchen Systemen wie Wirtschaft, Politik oder gar Internet mit ihren eigenen Logiken? Ist Moral schon längst überholt oder am Ende doch so etwas wie der Kitt der Gesellschaft?

Was zunächst nach einem trockenen und abstrakten Thema aussieht, entpuppt sich beim genaueren Blick als ein konkretes alltägliches Problem, denn es begegnet uns etwa am Arbeitsplatz, im Verein oder im familiären Umfeld.

Die Konstruktion gesellschaftlicher Wirklichkeit

 

Seit geraumer Zeit wird viel über Digitalisierung, über virtuelle Realität und neuerdings auch über die Infosphäre gesprochen – alles neue Phänomene, die irgendwie anders sind als unsere sonstige Wirklichkeit. Doch wie ist eigentlich diese „sonstige Wirklichkeit“ selbst zu betrachten?

 

Im aktuellen Seminar wollen wir uns deshalb den Fragen widmen, was gesellschaftliche Wirklichkeit ist, wie wir sie verstehen können und wie sie funktioniert – und letztlich der Frage, wie wir ihr Verhältnis zu diesem Neuen denken können.

 

Antike Lebenskunst - Ideen der Stoa

"Verlange nicht, dass das, was geschieht, so geschieht, wie du es wünschst, sondern wünsche, dass es so geschieht, wie es geschieht, und dein Leben wird heiter dahin strömen." Epiktet

Die Lehre der Stoa besagt, dass der Mensch sich durch den richtigen Gebrauch der Vernunft von allen Leiden befreien kann. Denn nicht die Dinge selbst beunruhigen die Menschen, sondern ihre Urteile und Meinungen über sie. Durch beständige Selbstreflexion und Askese soll ein Zustand innerer Freiheit und Selbstgenügsamkeit erreicht werden.

Taugt dieses antike Lebenskonzept noch zur Orientierung? Vielleicht bedarf es ja gerade heute, inmitten einer Welt hedonistischer Bedürfnisbefriedigung, wieder einer Besinnung auf die Kraft des reflexiven Denkens, besonnenen Handelns und Einübens.

Kosmopolitisches Denken

In Zeiten hitzig geführter politischer Debatten kann ein wenig mehr Wissen im Bereich der politischen Theorie sicherlich nicht von großem Schaden sein. In diesem kleinen Seminar wird der Blick auf Ideen gelegt, die ihren Ausgang in der griechischen Stoa haben und bis heute nichts von ihrer Relevanz verloren haben. Ganz im Gegenteil!?

Embodiment - Ein Blick auf unsere präreflexive Seite - die große Vernunft des Leibes?

Vertiefungsseminar

"Es steht uns Philosophen nicht frei, zwischen Seele und Leib zu trennen, wie das Volk trennt, es steht uns noch weniger frei, zwischen Seele und Geist zu trennen. Wir sind keine denkenden Frösche, keine Objektivir- und Registrir-Apparate mit kalt gestellten Eingeweiden, - wir müssen beständig unsre Gedanken aus unsrem Schmerz gebären und mütterlich ihnen Alles mitgeben, was wir von Blut, Herz, Feuer, Lust, Leidenschaft, Qual, Gewissen, Schicksal, Verhängnis in uns haben. Leben - das heisst für uns Alles, was wir sind, beständig in Licht und Flamme verwandeln, auch Alles, was uns trifft, wir können gar nicht anders." 

Friedrich Nietzsche (Vorrede, Die fröhliche Wissenschaft)